Home > Case studies > EKS InTec und PROPOINT: Navigieren durch industrielle Herausforderungen mit fortschrittlicher virtueller Inbetriebnahme
In der heutigen schnelllebigen Welt der Automobilindustrie und industriellen Automatisierung sind Geschwindigkeit, Präzision und Innovation entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben. PROPOINT, eines der führenden Automatisierungsunternehmen Polens mit über 500 Mitarbeitenden, realisiert komplexe Projekte für die Automobil- und Industriesektoren. Um seinen Wettbewerbsvorteil zu sichern und weiterhin erstklassige Ergebnisse zu liefern, musste PROPOINT den Status quo der traditionellen Inbetriebnahme hinterfragen.
An diesem Punkt wurde die langjährige Partnerschaft mit EKS InTec, einem Pionier der virtuellen Inbetriebnahme und Entwickler der Software RF::Suite, zum Wendepunkt. Gemeinsam haben die Unternehmen neu definiert, wie Automatisierungsprojekte entwickelt, getestet und umgesetzt werden.
PROPOINT gilt weltweit als vertrauenswürdiger Automatisierungspartner führender Automobilkonzerne und Industrieunternehmen. Mit Hunderten erfolgreich umgesetzten Großprojekten auf internationalen Märkten liegt die Stärke des Unternehmens in der Integration fortschrittlicher Technologien in anspruchsvolle Produktionsumgebungen – bei gleichzeitig höchsten operativen Standards.
Als PROPOINT erkannte, dass traditionelle Inbetriebnahmemethoden zunehmend zum Engpass wurden, traf das Unternehmen 2014 die strategische Entscheidung, die virtuelle Inbetriebnahme zu erforschen – eine Technologie, die damals in der Automobilindustrie erst im Entstehen war.
Traditionell basieren Automatisierungsprojekte stark auf Tests vor Ort. Dieser Ansatz ist kostenintensiv, zeitaufwendig und mit erheblichen Risiken verbunden. Ingenieurinnen und Ingenieure verbringen häufig Wochen in den Anlagen der Kunden, um Probleme zu beheben – was zu höheren Kosten, längeren Projektlaufzeiten und mehr Stress für Teams und Kunden führt.
Für PROPOINT bestand die Herausforderung darin:
• Workflows zu optimieren und die Inbetriebnahmezeiten zu verkürzen.
• Reduzierung der Inbetriebnahmekosten durch Minimierung der Vor-Ort-Zeit der Ingenieure.
• Projektrisiken reduzieren und Konstruktionsfehler frühzeitig im Prozess erkennen.
• Die Qualität der gelieferten Automatisierungssoftware verbessern.
• Unbegrenzte Testmöglichkeiten zur Validierung von Projektannahmen ermöglichen.
Die Partnerschaft mit EKS InTec begann 2014, als die neu gegründete Abteilung für virtuelle Inbetriebnahme bei PROPOINT die ersten 10 Lizenzen der RF::Suite einführte. Was als Pilotprojekt begann, entwickelte sich schnell zu einer Kernkompetenz.
Die RF::Suite ermöglichte es PROPOINT, digitale Zwillinge von Produktionslinien zu erstellen und Automatisierungssoftware vollständig offline zu testen.
Das bedeutete, dass Ingenieure Annahmen validieren, SPS-Programme debuggen und das Verhalten von Robotern simulieren konnten, noch bevor sie eine Fabrik betraten.
Doch die Zusammenarbeit beschränkte sich nicht nur auf die Nutzung des Tools – PROPOINT wurde ein aktiver Partner bei der Weiterentwicklung der RF::Suite, lieferte Feedback aus realen Projekten und half EKS dabei, die Software kontinuierlich zu verbessern. Dieser kollaborative Ansatz war entscheidend für den Erfolg der Partnerschaft, wobei EKS sowohl bei einfachen als auch bei komplexen Herausforderungen herausragenden technischen Support leistete.
• 2014 – Beginn der Partnerschaft mit den ersten RF::Suite-Lizenzen.
• 2015–2018 – Ausbau der Abteilung für virtuelle Inbetriebnahme und tiefgehende Integration der RF::Suite in die Arbeitsabläufe.
• Ab 2019 – Virtuelle Inbetriebnahme wird zum Standard in PROPOINT-Projekten.
• Über 100 SPS-Programme werden jährlich virtuell in Betrieb genommen: Die Skalierung der RF::Suite-Nutzung hat die virtuelle Inbetriebnahme zu einer Standardpraxis gemacht, die konsequent in großen Projekten eingesetzt wird.
• Effizienzgewinne: Ermöglichte PROPOINT schnelle und effiziente Offline-Tests und verkürzte den Inbetriebnahmeprozess um 15–30 %.
• Kostenoptimierung: Reduzierung der Zeit, die Ingenieure bei Kunden vor Ort verbringen, Optimierung der Projektkosten und Erzielung messbarer Einsparungen.
• Risikoreduktion: Frühe Erkennung von Konstruktionsfehlern minimierte Projektrisiken und verhinderte kostspielige Störungen vor Ort.
• Verbesserte Zusammenarbeit: Förderte eine kollaborative Arbeitsumgebung mit integrierten digitalen Tools und verbesserte die abteilungsübergreifende Kommunikation.
• Mitarbeiterwohlbefinden: Durch die Reduzierung stressiger Vor-Ort-Einsätze gewannen Ingenieure mehr Stabilität und eine bessere Work-Life-Balance.
• Gemeinsames Wachstum: Die enge Zusammenarbeit mit EKS InTec stellte sicher, dass PROPOINT nicht nur modernste Werkzeuge nutzt, sondern auch deren Weiterentwicklung aktiv mitgestaltet.
„Dank der virtuellen Inbetriebnahme entwickeln und testen wir unsere Automatisierungssoftware vollständig offline, bevor wir überhaupt das Kundengelände betreten.“
— Przemysław Kondrat, Manager PLC Offline Section, PROPOINT
„Die virtuelle Inbetriebnahme hat nicht nur unsere Arbeitsweise verändert – sondern auch unsere Denkweise. Es ist kein Werkzeug, sondern eine Denkhaltung.“
– Michał Basiński, General Manager, PROPOINT
Die virtuelle Inbetriebnahme hat nicht nur die Arbeitsweise von PROPOINT verändert – sie hat grundlegend die Herangehensweise an Automatisierungsprojekte transformiert. Was mit einem Experiment mit 10 Lizenzen begann, wurde zu einem neuen Industriestandard, der Arbeitsabläufe neu definiert und neue Maßstäbe für die gesamte Automatisierungsbranche setzt.
Die Partnerschaft zeigt, dass echte Innovation entsteht, wenn Technologie und Zusammenarbeit Hand in Hand gehen. Beide Unternehmen bleiben dem Ziel verpflichtet, die Grenzen der Digitalisierung und Automatisierung weiter zu verschieben und gemeinsam die Zukunft der Fertigung zu gestalten.
Von einer gemeinsamen Vision zu echtem, messbarem Impact – EKS InTec und PROPOINT: Gemeinsam führend in der Automatisierung.
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